5 Ideen: Basteln mit Material aus der Natur

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Die besten Bastelmaterialien fürs Kind bietet die Natur. Und die Vorteile sind ganz offensichtlich! Welche das sind? Das lesen Sie hier.

Was ist so toll an Bastelmaterialien aus der Natur?

  • Das Spazierengehen vor dem Basteln: Frische Luft satt und Bewegung stehen hier auf dem Programm.
  • Stöcke, Äste, Blüten, Nüsse, etc. zu sammeln macht Spaß – auch den Kids: Machen Sie einfach eine kleine Schatzsuche daraus.
  • Kostenloses Bastelmaterial: Heruntergefallene Ästchen, Blätter, Kastanien und mehr sammeln Sie einfach und kostenfrei vom Boden auf.
  • Natur kennenlernen leichtgemacht: „Was ist das für eine Nuss?“, „Zu welchem Baum gehört das Blatt?“, „Fühl mal die verschiedenen Oberflächen“, „Riecht es nicht gut hier [z. B. im Wald]?“ – Diesen Fragen können Sie gemeinsam auf den Grund gehen.
  • Deko für jede Jahreszeit: Basteln Sie mit den gerade erst gesammelten Materialien. So entstehen Kunstwerke, die gleichzeitig als saisonaler Schmuck dienen.

 

5 Ideen zum Basteln mit Naturmaterialien

Basteln fördert die Kreativität und schenkt den Bastelnden eine schöne gemeinsame Zeit. Mit selbstgesammelten Schätzen aus der Natur macht es gleich noch viel mehr Spaß. Hier kommen fünf Bastelideen zur Inspiration:

1. Bilderrahmen bekleben

Hübsche und günstige Bilderrahmen für die Wohnung oder das Klassenzimmer sind kinderleicht zu basteln: Kleine Fundstücke aus der Natur werden dazu mit flüssigem Kleber auf Bilderrahmen geklebt. Vielleicht haben Sie ja noch alte Bilderrahmen herumliegen oder Sie kaufen eine preiswerte und einfache Variante aus Holz. Als Naturdeko eignen sich kleine Aststücke, Blätter, Farn, Fruchtbecher von Eicheln, kleine Kieferzapfen, etc.

2. Stecken und Äste verschönern

Gesammelte Stöcke und Äste verwandeln sich blitzschnell in kreative Dekoration oder Gebrauchsgegenstände, wenn sie mit Acrylfarbe bemalt werden. Die Farbe ist kräftig und deckt den Untergrund gut ab. Die verschönerten Natur-Fundstücke können für viele verschiedene Zwecke gebraucht werden:

  • Zusammen in eine Vase gesteckt, geben sie einen kreativen „Blumenstrauß“
  • Mit Garn zusammengeknotet wird daraus ein farbenfrohes Mobile oder eine bunte Wanddekoration
  • Zur Garderobe für Schmuck, Haargummis oder Kappen wird ein einzelner dickerer Stecken, wenn Sie nach dem Bemalen Eisenhaken hineindrehen und ihn an der Wand aufhängen

3. Mobile aus Zapfen und Nüssen bauen

Im herbstlichen Wald finden Schatzsucher viele Zapfen, Aststücke, Blätter und Eicheln. Verbinden Sie diese gemeinsam zu vier mittellangen Ketten. Bohren Sie dafür Löcher durch die Nüsse oder versuchen Sie, sie mit einer langen, dünnen Schnur aneinander festzubinden.

Verbinden Sie danach 2 Stecken fest miteinander, sodass sie ein Kreuz ergeben. An jedem Ast-Ende wird eine Zapfen- und Nusskette festgebunden. Am Ende hängen Sie das fertige Mobile mit einem starken Garn an einen Haken in der Decke.

4. Traumfänger basteln

Für einen Traumfänger aus selbstgesammelten Naturmaterialien benötigen Sie:

  • einen dünnen, biegsamen Ast
  • bunte Blätter, Federn, Farne oder Gräser
  • Garn und Schere

Als erstes wird der Ast in Form gebogen, sodass er einen Kreis ergibt. Es ist nicht schlimm, wenn der Kreis sich nicht ganz schließen lässt. Die Astenden werden nun mit dem Garn zusammengebunden. Um das Netz im Kreisinneren zu erhalten, wird das Garn einmal durch den Kreis geführt und auf der anderen Seite am Ast festgebunden. Dann geht es wieder quer durch den Kreis und so weiter. Sobald das Netz fertig gespannt ist, wird das Garn ein letztes Mal angeknotet und dann abgeschnitten. Nun können Blätter, Federn und Gräser als Verzierung ins Netz gesteckt und so festgeknotet werden, dass sie beim Aufhängen des Traumfängers nach unten hängen.

5. Wandbild aus Blumen weben

Für das Wandbild werden als erstes vier Holzstecken mit Garn so miteinander verbunden, dass sie einen Bilderrahmen ergeben. Dann wird das Garn am unteren Stecken ganz links festgeknotet und straff nach oben gezogen – parallel zum linken Holzstecken. Um den oberen Stecken wird das Garn zweimal herumgewickelt, wieder nach unten gezogen und einen halben Zentimeter neben dem ersten Knoten herumgewickelt. Jetzt geht es wieder nach oben. So geht es immer weiter, bis Sie auf der rechten Seite der Stecken ankommen. Dann wird das Garn am oberen oder unteren Stecken fest verknotet, der „Webrahmen“ ist fertig.

Nun werden die Blumen in den Webrahmen eingefädelt. Der Stiel der Blume wird dabei von links nach rechts so eingefädelt, dass er einmal unter dem Faden und einmal über dem Faden liegt – wie beim Teppichweben. Auch Blätter, Gräser oder zierliche Ästchen können mit eingewebt werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und das Ergebnis ist ein einzigartiges Kunstwerk, das mit einem Nagel an die Wand gehängt werden oder auf einem Sideboard an die Wand gelehnt werden kann.

Viel Spaß beim Basteln!