Corona: Schulkinder leiden unter dem Lernen zu Hause

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Die Corona-bedingten Schulschließungen in Deutschland lösen Stress aus. Bei Eltern und auch bei jüngeren Schülerinnen und Schülern. Das zeigt eine aktuelle Studie der DAK-Gesundheit.

Ungefähr die Hälfte aller befragten Eltern fühlt sich laut der bundesweiten Befragung "Home-Schooling in Corona-Zeiten“* während der Schulschließungen erschöpft – und zwar fast täglich. Psychosomatische Beschwerden wie Schlafprobleme oder Schmerzen, aber auch Traurigkeit sind die Folge. Mütter sind davon noch häufiger davon betroffen als Väter.

Doch auch für jüngere Kinder ist die emotionale Belastung im Home-Schooling groß. Bei zehn- bis zwölfährigen Kindern bemerken vier von zehn Elternteilen ein verringertes Wohlbefinden. Und 37 Prozent der Kinder erzählen selbst von häufigen Stresserfahrungen, 27 Prozent von Traurigkeit. Klar, der Austausch und das Treffen Gleichaltriger fehlt. Aber die jüngeren Kinder sind auch die, die zu Hause häufiger Konflikte erleben. Das wird auch von den Angaben der Eltern unterstützt, dass je jünger die Kinder sind, es desto häufiger zu Konflikten während des Lockdowns kommt.

Von den befragten Kindern in allen Altersklassen (im Alter von zehn bis 17 Jahren) berichtet jedes dritte Kind über psychosomatische Beschwerden, wie Schlafstörungen, Bauch- Rücken- oder Kopfschmerzen.

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*Für die Studie der DAK-Gesundheit wurden im Mai 2020 1.005 Erwachsene und jeweils ein zugehöriges Kind im Alter von zehn bis siebzehn Jahren befragt.