Glückstagebuch: Trick zum Glücklichsein

Lesen Brainfitness
Lesedauer 2 min. Lesedauer

Auf der Suche nach dem großen Glück vergisst man leicht, dass es sehr viel eher in den kleinen Dingen des Lebens zu finden ist. Um Ihre persönliche Lebensfreude zu steigern, brauchen Sie gar nicht viel – nur einen Stift, ein Papier und täglich drei Minuten Zeit.

Ein Sechser im Lotto, das wär’s doch: Mehr Geld, als man ausgeben kann – dann wäre das Leben ein Kinderspiel, randvoll mit Glück. Oder? Mal abgesehen davon, dass die Chance auf den Hauptgewinn in der Lotterie bei 1:15.000.000 liegt, ist gar nicht gewiss, dass viel Geld auch zu viel Lebensfreude führt. Wählen Sie statt des unsicheren Glücksspiels lieber einen Weg, der auf spielerische Weise das Wohlbefinden steigert. Und zwar mit deutlich größerer Sicherheit. Psychologische Studien zeigen, dass schon wenige Minuten täglich ausreichen, um das persönliche Glücksempfinden um 25 Prozent zu steigern. Wie das geht? Ganz einfach: Schreiben Sie jeden Tag zu einer festen Zeit – etwa vor dem Einschlafen – drei Dinge auf, für die Sie sich an diesem Tag am liebsten beim Leben bedanken würden. 

Gerade die Kleinigkeiten zählen

Das müssen keine großen Ereignisse sein, schon die kleinen Glücksmomente des Alltags reichen hier aus: die aufgeblühten Pfingstrosen im Garten, das Lob in der Arbeit, ein nettes Telefonat. Oder auch Dinge, für die Sie generell dankbar sind: Für Gesundheit. Den Arbeitsplatz. Gute Freunde.

Mehr ist tatsächlich nicht nötig. Schon nach zehn Wochen Tagebuch-Notizen fühlten sich die Probanden in der Studie deutlich vitaler als die in der Vergleichsgruppe. Sie verspürten aber nicht nur mehr Lebensfreude, sondern gaben auch an, weniger unter Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen oder anderen körperlichen Symptomen zu leiden.

Ein neuer Blick aufs Leben

Drei Minuten Glückstagebuch täglich verändern viel. Zum einen den Blickwinkel, mit dem Sie künftig durch Ihren Alltag gehen – nicht auf der Suche nach dem Haar in der Suppe, sondern nach dem Blümchen am Wegesrand, bildlich gesprochen. Sie können sich auch angewöhnen, diese kleinen Glücksmomenten mit dem Smartphone als Foto festzuhalten – als Gedankenstütze für den Abend.

Zum anderen stärkt das Aufschreiben aber auch bestehende soziale Bindungen, etwa zu Familie und Freunden. Negative Gefühle wie Angst, Neid oder Wut dagegen verblassen. Und das wiederum schlägt sich auch körperlich nieder. Regelmäßig ausgeführt wirkt es wie ein Stimmungsaufheller – und das ohne Risiken und Nebenwirkungen. Verordnet in einer Dosis von drei Minuten täglich, kostet diese Therapie nicht viel Zeit, schenkt aber ein großes Plus an Lebensqualität. Warum es nicht einfach mal ausprobieren?