Tipps für Daheim-Tage

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Heute ist Montwoch, der 41. Apruni: Die vielen Tage zu Hause mit den Kids sind hektisch und gehen gefühlt fließend ineinander über? Diese Tipps können helfen.

Normalerweise ist Ihr Tagesablauf klar strukturiert: In der Früh geht das Kind in die Schule und Sie selbst zur Arbeit. Mittags oder abends kommen Sie wieder nach Hause und dann ist Zeit für ein gemeinsames Essen, Spiele und Gespräche mit der Familie.

Aktuell beschränkt sich der Arbeitsweg allerdings auf die Distanz von Esstisch zum Schreibtisch – wenn überhaupt. Der Nachwuchs stellt Ihnen Fragen zu den Matheaufgaben, während Sie gleichzeitig versuchen, Ihre Arbeit aus dem Homeoffice zu organisieren und da war ja auch noch das Mittagessen für alle. Muss dafür eigentlich noch eingekauft werden? Und wie sollen Sie es schaffen, dass das Kind abends müde ist, wenn es sich nachmittags nicht mit den Nachbarskindern unten im Hof oder beim Sportverein austoben kann?

Diese Tipps können helfen, damit die Übergänge zwischen den Daheim-Tagen nicht verschwimmen und Sie die Zeit mit Ihrer Familie bestmöglich genießen können.

1. Erstellen Sie einen Stundenplan

Zeitpläne und Rituale geben dem Tag Struktur. Das ist für Ihr Kind – und auch für Sie – wichtig, um sich zu orientieren. Holen Sie für die Erstellung des Stundenplans idealerweise Ihr Kind mit an Bord. Schließlich sollen die Daheim-Tage für alle schön sein und alle Wünsche und Bedürfnisse eingebracht werden können. Besprechen Sie gemeinsam, was Ihr Kind und Sie brauchen und wie ein Tagesablauf aussehen kann. Folgende Zeiten können in Ihrem Stundenplan einen Platz finden:

  • Schulzeit/Lernzeit
  • Bewegungszeiten (mehrere kurze und eine längere)
  • Filmzeit
  • ruhige Selbstbeschäftigungszeit (hier können Sie z. B. ungestört arbeiten)
  • Essenszeiten
  • Lesezeit
  • Bastelzeit

Tipp: Auch eine feste Abendroutine schafft Stabilität.

2. Geben Sie jedem Tag ein Highlight

Ihr Kind liebt Mal- oder Bastelprojekte? Dann nehmen Sie sich täglich ein kleines Projekt vor, dass es entweder alleine oder mit Ihnen zusammen durchführen kann, z. B. einen Regenbogen ausmalen oder Osterdeko basteln. Ihr Kind ist verrückt nach allem, was mit Küche und Kochen zu tun hat? Dann bereiten Sie täglich gemeinsam ein leckeres Essen vor. Nutzen Sie die Zeit, die Sie jetzt so unverhofft miteinander haben. Auch eine gemeinsame Bewegungs- oder Brainfitness-Übung (z. B. der wackelnde Tisch, die Schnecke oder Fingergymnastik) oder ein Spiel können zum Highlight werden.

3. Schaffen Sie Ruheinseln

Entspannung ist wichtig und kommt oft zu kurz. Planen Sie deshalb regelmäßig Relax-Einheiten für sich ein. Nutzen Sie unsere Entspannungs-Podcasts (z. B. Meditation, Body-Scan, …) zur Unterstützung oder nehmen Sie ein beruhigendes Bad.

Auch Ihr Kind braucht Ruheinseln im Alltag. Mit gemeinsamen Atemübungen oder Yoga-Einheiten zeigen Sie ihm, wie es selbst Stress vorbeugen und Ruhe in einen hektischen Tag bringen kann. Dieses Wissen nimmt Ihr Kind als wertvolles Wissen mit in die eigene Zukunft.