Was ist Cybermobbing?

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Durch digitale Medien hat das Thema Mobbing an Brisanz gewonnen. Beleidigungen erreichen die Opfer viel direkter und rund um die Uhr. Was können Kinder für sich und andere gegen Cybermobbing tun? Medienpädagoge Björn Friedrich klärt auf.

Denn Mobbing ist so alt wie die Menschheit. Doch: Was ist Mobbing und wie wird es von Cybermobbing unterschieden? Was können Kinder sowohl für sich selbst als auch für andere Betroffene tun? Und auf was sollte besonders geachtet werden? Mit diesen und weiteren Fragen setzt sich fit4future-Experte Björn Friedrich in unserem Lernvideo auseinander.

Cybermobbing: Schutz im Privaten fällt weg

Cybermobbing wird ein immer größeres Problem, das bereits Kinder im Grundschulalter betrifft. Durch die ständige Möglichkeit, in sozialen Medien oder über Online-Games in das Privatleben des Opfers einzugreifen, fällt der oft sichere Schutz der eigenen vier Wände weg. Denn direktes Mobbing im Pausenhof, auf dem Schulweg oder im Privaten lässt sich „abschalten“, wenn die Opfer der Angriffe endlich zu Hause sind. Digital sind sie jedoch rund um die Uhr Beleidigungen, Bedrohungen oder Bloßstellungen ausgesetzt. Als Folge kommt es häufig zu einer starken psychischen Belastung mit Angst- und Schlafstörungen, Depressionen oder sozialem Rückzug.

Vorbeugung: Sensibilisierung

Kinder müssen daher bereits im Grundschulalter für Mobbing und dessen Gefahren sensibilisiert werden. Kinder müssen wissen, wie sie in einer solchen Situation handeln müssen, um sich wie auch andere zu schützen. Das Erkennen der Problematik, ein offenes Aussprechen und die Unterstützung einer Vertrauensperson sind unerlässlich.

Ausführliche Tipps erfahren fit4future-Teilnehmerinnen im „Lernvideo Cybermobbing“ im Mitgliederbereich.

Bitte beachten Sie, dass dieses Video sensible Inhalte thematisiert. Schauen Sie das Video am besten zusammen mit Ihrem Kind an, um bei Fragen oder Verunsicherungen direkt handeln zu können.